Mailinglisten

können ein wunderbares Kommunikationsmittel sein. Aber spätestens, wenn sich das in meinem Mailclient so darstellt weiß ich, dass da schon wieder Piraten aneinander vorbeireden, sich nicht verstehen wollen oder zu Trolls mutiert sind:

Demokratie

ist ein Scheißspiel. So ein Richtiges. Da kommt’s echt öfter vor als mensch das glauben mag, dass 49% von 51% überstimmt werden. Das ist natürlich totale Scheiße für die 49%. Das ist auch die Kritik diverser AnarchistInnen und BasokratInnen an just dieser Demokratie. Wie die Anarchisten das im Einzelnen regeln wollen, dass jedeR glücklich wird ist mir noch schleierhaft. Bei den Basokraten sieht’s so aus, dass Menschen so lange sitzen bleiben bis alle zu irgendwas ja sagt. Theoretisch super, in der Ralität ist’s aber meist so, dass das bockigste Anwesende gewinnt … und am Ende noch mehr als nur 49% unglücklich sind. Im Ganzen ist das mit der Demokratie dann halt doch ein ganz schickes Spiel.

Ich könnte das jetzt noch ein wenig mit Beispielen aus der Theorie und meinem Leben unterlegen aber das ist gerade nicht der Punkt den ich machen will. Mir geht’s seit dem vergangenen Samstag um eine ganz besonders eigenartige Art der Demokratie. Die

Verbandsinterne Demokratie.

Die ist nämlich eine extrakomische Unterart der Demokratie. Auch die leidet unter den oben aufgeführten Problemen der Demokratie hat aber auch noch ein paar weitere.

Verbandsinterne Demokratie tritt sehr häufig innerhalb von Organisationen auf, die in direkter Konkurrenz zu anderen, ähnlichen Organisationen stehen. Parteien innerhalb der FDGO sind beispielsweise solche intern demokratisch organisierte Organisationen. Aufgrund dieses Wettstreits unterschiedlicher, in sich mehr oder weniger demokratisch organisierter Verbände in einem größeren demokratischen System hat die verbandsinterne Demokratie einige Besonderheiten, die das Leben mit ihr noch viel schwieriger machen als das Leben mit der “großen” Demokratie ist.

Eine der schwierigsten Schwierigkeiten der verbandsinternen Demokratie ist, wie die 49%, die verloren haben, damit umgehen. In der großen, weiten, freien Demokratie können diese 49% dann nämlich vor sich hinmeckern und schimpfen so laut und lange sie wollen. In der verbandsinternen Demokratie können sie das nicht. Da müssen sie, zum gemeinsamen und größeren Guten der Organisation der sie ja auch angehören ihre eigene Meinung schlucken, die beschlossene Scheiße schlucken, die Ärmel hoch krämpeln und den Beschluss der 51% umsetzen. Gegen all die anderen Verbände da draußen. So.

Ist richtig scheiße. Tut manchmal auch weh. Benötigt manchmal auch Schnaps oder andere Drogen. Ist aber so.

Wenn die unterlegenen 49% nicht in die Zitrone beißen wollen haben sie noch die Möglichkeit auszutreten.Oder die Fresse zu halten. Wenn sie aber außerhalb des privaten oder organisationsinternen Raums lautstark über die 51% herziehen, diesen die Unterstützung entsagen und ihnen vorwerfen die Organisation nicht zu vertreten schädigen sie ihre eigene Organisation – und so auch sich selbst und ihre eigenen Ziele.

Und jetzt liebe Berliner Piraten rückt zusammen zusammen und sorgt dafür, dass rka regierender Bürgermeister Euerer stinkenden, hässlichen, eingebildeten Stadt wird.

Witzbildchen

sagen oft mehr als lange Texte:

Jetzt hoffe ich mal nur, dass die Kinder bei wearefuntastic.net nicht ganz so fröhlich mit Deeplinks umgehen wie der Pantoffelpunk.

WordPress 3.1

ist draussen. Und die haben einmal mehr alles viel, viel schöner gemacht. Also jetzt nicht für Euch auf der Fassadenseite von so WordPress-Seiten wie dieser hier, dafür aber richtig viel auf meiner Seite. So mit Farbverläufen die in den Augen weh tun und, und hier wird’s wirklich nervig, ganz viel so AJAX-Zeugs, das mir das Leben erleichtern soll. Das erste was das bei mir aber bewirkt ist, dass mein Firefox von dem Zeugs so in die Knie gezwungen wird, dass ich einen anderen Browser aufmachen muss um meinen eigenen Blog zu bearbeiten.

Ich würde mal schreiben: WordPress 3.1 Du stinkst.

Wer’s trotzdem sehen will kann’s hier runterladen (3,3MB).

Gestern abends

hat mir der Mensch an meiner Seite mal wieder die Frage gestellt, was denn jetzt eigentlich mit meinem Blog los ist. Und irgendwie wusste ich das auch nicht. Weil eigentlich weiß ich gerade noch nicht einmal, wie ich diesen Blog hier jetzt konkret nutzen soll …

Bis mir da was einfällt nutze ich ihn einfach wie meine bisherigen Blogs hauptsächlich als Dump für Zeugs über das ich so im Netz stolpere.

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